Morning Briefing

Audi investiert noch mehr in Elektromobilität - Siemens Energy und Porsche planen H2-Pilotprojekt - Daimler zeigt sich für das kommende Jahr zuversichtlich 

Das Wichtigste in Kürze.

Audi investiert noch mehr in Elektromobilität 

Ein aktueller Investitionsplanung bei Audi sieht vor, eine Gesamtsumme von rund 35 Milliarden Euro in den Bereich E-Mobilität zu investieren. Knapp 17 Milliarden sieht der Premium-Hersteller dabei allein für Fahrzeugprojekte und innovative Fahrzeugtechnologien vor, um sein Markenversprechen „Vorsprung durch Technik“ neu aufzuladen. „Die heute beschlossenen Investitionen zur Stärkung der Audi Zukunftsthemen Elektrifizierung, Hybridtechnologie und Digitalisierung sind für uns sehr wichtig in der Transformation", sagt Peter Mosch, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Audi AG. Die Gesamtsumme der Entwicklungskosten berücksichtigt umfassende Konzernsynergien. So findet die Entwicklung und Implementierung der Elektroplattformen markenübergreifend statt. Dabei entwickelt Audi gemeinsam mit Porsche die Premium Platform Electric (PPE); gleichzeitig nutzt Audi die Konzerntechnologie des Modularen Elektrifizierungs-Baukastens (MEB).

Siemens Energy und Porsche planen H2-Pilotprojekt

Siemens Energy will in Chile nach Firmenangaben gemeinsam mit dem Sportwagenbauer Porsche und einer Reihe internationaler Unternehmen ein Projekt entwickeln, aus dem die weltweit erste integrierte und kommerzielle Großanlage zur Herstellung synthetischer, klimaneutraler Kraftstoffe hervorgehen soll. Porsche ist Hauptabnehmer des grünen Kraftstoffs. Diese sollen etwa im Motorsport genutzt werden, wie Porsche-Chef Oliver Blume sagte. Elektromobilität sei "ohne Wenn und Aber" für den VW-Konzern die Technologie der Zukunft. Es werde aber auch in künftig noch Verbrenner geben. Altmaier sprach in einer digitalen Konferenzschaltung von einem wichtigen Schritt zur Umsetzung der Wasserstoffstrategie der Regierung. Altmaier übergab einen Förderbescheid in Höhe von 8,23 Millionen Euro an den Vorstandsvorsitzenden der Siemens Energy AG, Christian Bruch.

Daimler zeigt sich für das kommende Jahr zuversichtlich 

Daimler-Chef Ola Källenius will das Tempo der Erholung aus der Corona-Krise hoch halten. Der Konzern gehe mit einem Wachstumsschwung in das Jahr 2021 und bleibe für China optimistisch, sagte der Manager in einem Interview der "Financial Times" (Donnerstag). Ein Teil der zuletzt starken Verkäufe in dem wichtigsten Einzelmarkt sei auch einem Nachholeffekt aus dem stark pandemiebelasteten Frühjahr zu verdanken. Im dritten Quartal hat Mercedes-Benz in dem wichtigsten Einzelmarkt ein Verkaufsplus bei Pkw von fast einem Viertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Auch in den Monaten danach habe das Wachstum zweistellige Prozentsätze erreicht, sagte Källenius dem Blatt. Die Absatzzahlen für November legt Daimler erst noch vor.