#SOCIALMEDIAMOTOR

Ab durch die Hecke und gegen den Strom

Warum es in Ordnung ist, das fünfte Rad am Wagen zu sein, der Tesla-Autopilot Kreativität fördert und es manchmal unvermeidbar ist, eine Abkürzung zu nehmen, erfahren Sie in unserem heutigen #SocialMediamotor.

Von &

Ab durch die Hecke

Im Leben müssen manchmal Abkürzungen genommen werden. Auf geistiger Ebene nehmen wir diese in Form sogenannter Heuristiken vor - sozusagen "mentale Faustregeln -, die uns den Alltag erleichtern. Doch auch im Rennsport-Alltag ist der Fahrer manchmal dazu verleitet, die ein oder andere Abkürzung zu nehmen. 

Direkt vom Rallye-Parcours

Dieser Uber-Fahrer hat ein besonders ausgeprägtes Pflichtbewusstsein. Warten seine Kunden schon eilig auf ihn, dann drückt er besonders fest aufs Gaspedal. Möglicherweise eine Spur zu ambitioniert, wodurch es den Fahrinsassen schon einmal den Magen umdrehen kann. Zu spät kommen sie aber keinesfalls am Ziel an. 

Wenn der Autopilot kreativ macht 

Genau so soll autonomes Fahren in den Visionen der Automobilhersteller eigentlich aussehen: Einsteigen, zurücklehnen, die Augen schließen und vor sich hin träumen, bis das Reiseziel erreicht ist. Tesla bietet bereits eine Autopilot-Funktion an. Dabei müssen die Hände eigentlich auf dem Steuer bleiben, um gegebenenfalls eingreifen zu können. Dass sich die Funktion aber auch für eine schnelle Probe am Schlagzeug eignet, hat wahrscheinlich keiner der Entwickler vermutet. 

Das fünfte Rad am Wagen 

Das fünfte Rad am Wagen zu sein bedeutet sprichwörtlich nichts Gutes. Doch eigentlich ist das Thema des fünften Rads aktueller denn je. Bereits in den 1930er Jahren hat Ford an einem solchen Zusatzrad getüftelt, dass dazu dienen sollte, den Vorgang des Einparkens zu vereinfachen. Nach dem Ausfahren konnte sich das Fahrzeug - theoretisch - im Kreis drehen und so leichter in eine Parklücke finden. Die Idee verschwand aufgrund der mangelhaften technischen Ausführung oder Nachfrage offenbar wieder in der Schublade. 

https://www.youtube.com/watch?v=296E57CxNw4

Jahrzehnte später scheint das Thema aber wieder Fahrt aufzunehmen. Technologieunternehmen wie Schaeffler machen sich die Idee zu eigen, um sie bei autonomen Fahrzeugen einzusetzen - jedoch ohne den Einsatz eines fünften Rads. Die Überlegung ist jedoch sehr ähnlich: So lassen sich die vier Räder des Prototypen "Mover" in einem 90-Grad-Winkel drehen, um den vollelektrischen Transporter in engste Parklücken zu manövrieren. Ein Video davon gibt es hier. 

https://www.youtube.com/watch?v=he9_UIyrWuk

Gegen den Strom 

Zum Abschluss unseres heutigen #SocialMediaMotors möchten wir Euch die folgende Print-Werbung aus den 1970er Jahren nicht vorenthalten. "Goodbye road, Goodbye traffic" - mit dem Range Rover alles kein Problem, suggeriert die Einschaltung. Eine tolle Sache, finden wir. Wir wünschen unseren Lesern ein erholsames und PS-freudiges Wochenende. 

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