"Schauplatz alternative Antriebe"

1.000 Besucher beim E-Mobilitäts-Testtag

Mehr als 1.000 Besucher kamen am Samstag zum "Schauplatz alternative Antriebe" im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Marchtrenk.

Über 20 Aussteller präsentierten ihre Produkte. Besonderen Anklang fanden die Teststrecken, auf denen Pkw mit Erdgas-, Hybrid- und Elektroantrieb, E-Motorräder, E-Trikkes und E-Bikes kostenlos ausprobiert werden konnten.

Zur Eröffnung kamen Martin Helml, Präsident des ÖAMTC OÖ, Josef Thurnhofer, Direktor des ÖAMTC OÖ und ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold sowie Landesrat Rudolf Entholzer und – in Vertretung von LH Joef Pühringer – Landesrat Martin Strugl. Am Nachmittag besuchte auch Landesrat Rudi Anschober die Veranstaltung.

"Individuelle Mobilität muss auch in Zukunft leistbar bleiben. Daher testet der ÖAMTC alle Formen und Trends der Mobilität - alternative Antriebe, die Verbesserung vorhandener Technologien, neue Energienutzung und neue Mobilitätskonzepte. Ein Fokus liegt immer auf der praktischen Umsetzung für den Konsumenten", erklärte ÖAMTC-Verbandsdirektor Schmerold.

© Öamtc
Mehr als 1.000 Besucher kamen zum "Schauplatz alternative Antriebe"

"Gerade im Bereich der Mobilität muss man auch prüfen, welche Voraussetzungen vorhanden sind und welche Konzepte im regionalen Kontext Potenzial für die Zukunft haben. Gleichzeitig ist es wichtig, über aktuelle Entwicklungen zu informieren", betonte ÖAMTC OÖ Direktor Thurnhofer. "Eine Veranstaltung wie der Schauplatz alternative Antriebe bietet für jedermann die Möglichkeit, neue Mobilitätsformen auch praktisch auszuprobieren und sollte daher unbedingt weitergeführt werden", zeigten sich die oberösterreichischen Landesräte von der Veranstaltung begeistert.

Probefahrten mit E-Bikes und E-Autos

Für die Probefahrten standen E-Bikes von KTM, Flyer, Kaloveo, Biketronic und Institut Hartheim zur Verfügung. E-Autos stellten Renault, Nissan, Opel, Mitsubishi, Toyota, Lexus, Tesla, Automobil Cluster, Chevrolet und EF24. Hybrid-Testautos waren der Toyota Lexus und der Opel Ampera. klima:aktiv mobil, die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums im Verkehrsbereich, informierte zu den Umweltvorteilen alternativer Antriebe und den aktuellen Fördermöglichkeiten für Flottenbetreiber. Erdgasbetriebene Fahrzeuge kamen von VW und Iveco. Partnerveranstalter sind die Energie AG und Erdgas OÖ

Ein weiteres Highlight war die Möglichkeit, ein City-Notbremssystem selbst zu testen. Bei einer bewusst ungebremsten Fahrt von 20 km/h gegen ein Hindernis konnte man gefahrlos "erfahren", dass das Fahrzeug ohne Zutun des Fahrers zum Stillstand kommt.